Beitrag vom: 9. Februar 2026
Asbest in Spielsand?
In Australien wurde Ende vergangenen Jahres farbiger Spielsand wegen eines gemeldeten Asbestvorkommens zurückgerufen. Der DVSI berichtete. Jetzt hat es nach Australien und Neuseeland auch Europa erwischt. Mittlerweile liegen Berichte über ähnliche Verunreinigungen in Großbritannien, den Niederlanden und Finnland vor, die auf eine Asbestbelastung von Spielsand hinweisen. Nach Tests mit verschiedenen Spielsandprodukten durch eine niederländische Zeitung hat Belgien Unternehmen aufgefordert, den Verkauf von Spielsand – zumindest vorübergehend – einzustellen, bis die Risiken besser eingeschätzt werden können. Schulen und Kindertagesstätten wurden ebenfalls angewiesen, vorerst keinen Sand mehr zu verwenden und Sandkästen zu schließen. Verbrauchern wird empfohlen, Spielsand im Haus zu entsorgen.
Sollten Sie Spielsand in Verkehr bringen, melden Sie sich beim DVSI und lassen Sie Ihre Produkte entsprechend testen.
Ihre Ansprechpartner beim DVSI:
Alexander Breunig (T: 0911/477112-44; E: breunig@dvsi.de)
Stefan Ackenheil (T: 0911/477112-55; E: ackenheil@dvsi.de)

