Beitrag vom: 30. März 2026

Wirtschaftsfaktor Kulturwirtschaft

Die Aufnahme der Spielwarenbranche in die Kultur- und Kreativwirtschaft steht zwar noch aus – darüber befindet letztlich die Wirtschaftsministerkonferenz der Länder –, aber der DVSI ist fast schon so etwas wie ein „assoziiertes Mitglied“, das regelmäßig zu den Veranstaltungen der Branche eingeladen wird. In der vergangenen Woche war es wieder so weit, der DVSI in Berlin präsent, als der KreativBund und der Deutsche Kulturrat das Dossier „Kosmos Kulturwirtschaft“ vorstellte. Auf den 88 Seiten des von Olaf Zimmermann, Ge­schäftsführer des Deutschen Kulturrates, herausgegebenen Dossier wird die Branche aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und ihr Innovationspotenzial aufgezeigt. Die besondere Stärke der Kultur- und Kreativ­wirtschaft liegt in der Verbindung von unternehmerischem Denken und kreativen Methoden – was in hohem Maß auch für die Spielwarenbranche gilt. Das sieht man auch beim u-institut so, dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes, das mit seinem Format UNTERNEHMENS_forum“ Unternehmen zusammenführt, um gemeinsam weiterzudenken. Das Forum steht nun auch Spielwarenunternehmen offen.

Gitta Connemann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerin für Wirtschaft und Energie (BMWE) unterstrich anlässlich ihrer Begrüßung den Doppelcharakter der Kreativwirtschaft: „Wir haben das Ziel zu Ergebnissen zu kommen. Wir wollen gemeinsam mit Ihnen nicht nur nach Sternen greifen, sondern wir wollen den Glanz der Sterne auch hier vor Ort mit Ihnen entzünden.“ Mit 238.000 Unternehmen und freiberuflich Selbstständigen sowie rund zwei Millionen Erwerbstätigen in den elf Teilmärkten erwirtschaftete die Kreativbranche 2023 einen Umsatz von 204,6 Mrd. €. Das macht auch die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser elf Teilmärkte deutlich. Der DVSI wird sich weiter einbringen.

Ihr Ansprechpartner beim DVSI: GF Ulrich Brobeil (T: 0911/477112-11; E: brobeil@dvsi.de)