Beitrag vom: 12. Oktober 2026

Neue Allianz gegen unsichere Billigimporte

Der Druck auf die EU-Kommission, die Reform des European Product Act zu nutzen, um Plattformen rechtlich in Verantwortung zu nehmen, wenn dort unsichere und illegale Produkte aus Drittstaaten verkauft werden, nimmt zu. Nachdem Toy Industries of Europe (TIE) im vergangenen Monat einen von 180 europäischen Spielwarenunternehmen aus Industrie und Handel unterzeichneten Brief an die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geschickt hatte, in dem die EU aufgefordert wurde, den European Product Act auch zu nutzen, Online-Händler zur Einhaltung euro­päischer Sicherheitsvorschriften zu verpflichten, folgen jetzt der Markenverband, HDE und vzbv dem Beispiel der Spielwarenbranche. Die Partner fordern, dass Händler und Hersteller ohne Sitz in der EU einen registrierten Bevollmächtigten in Europa benennen müssen, der für die Rechtskonformität ihrer Produkte einsteht. Der DVSI freut sich, neue Partner im Kampf gegen unsichere und illegale Produkte aus Drittstaaten zu haben.

Auch bei TEMU zeigt die DVSI-Kritik Wirkung. Eine TEMU-Delegation besuchte Anfang Oktober den DVSI in Nürnberg, um einen Einblick in die Geschäftstätigkeit der Online-Plattform zu geben. Die vom DVSI geäußerten Standpunkte, so die Delegation, habe man mit großem Interesse verfolgt, weshalb man den Austausch mit dem Verband ge­sucht hat, um mehr über die Herausforderungen der Branche zu erfahren.

Ihr Ansprechpartner beim DVSI:GF Ulrich Brobeil (T: 0911/477112-11; E: brobeil@dvsi.de)