Beitrag vom: 29. Juni 2026

Änderungen am Critical Raw Materials Act verabschiedet

Der Europäische Akt für kritische Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und seltenen Erden soll die Resilienz von Liefer­ketten für kritische Rohstoffe und die internationale Zusammenarbeit stärken. Am Mittwoch vergangener Woche nahm der ITRE-Ausschuss des Europäischen Parlaments seinen noch nicht veröffentlichten Bericht zur Überarbeitung des Critical Raw Materials Act an. Der Ausschuss für Industrie, Forschung und Energie ist einer der 24 ständigen Ausschüsse des Europäischen Parlaments. Der DVSI hatte berichtet, dass die Kommission im vergangenen Dezember einen Vorschlag verabschiedet hat, der eine neue Kennzeichnungspflicht für alle motorisierten Spielwaren vorsieht. Der Kompromissänderungsantrag umfasst:

  • eine Definition von „motorisierten Spielwaren“
  • die Möglichkeit einer digitalen Kennzeichnung – der Datenträger hat am Produkt zu sein
  • ein begrenzterer Umfang basierend auf Schwellenwerten

Diese Änderungen sind das Ergebnis der Gespräche und Verhandlungen, die Toy Industries of Europe (TIE) geführt hat. Der ITRE-Ausschuss stimmte außerdem zu, Verhandlungen mit dem Rat aufzunehmen. Auf Basis eines TIE-Papiers werden die nationalen Verbände, darunter der DVSI, mit Blick auf die bevorstehenden Ver­handlungen zu den Kennzeichnungspflichten flankierend Gespräche mit den nationalen Stellen führen.

Ihr Ansprechpartner beim DVSI: GF Ulrich Brobeil (T: 0911/477112-11; E. brobeil@dvsi.de)