Beitrag vom: 17. März 2025

Der DVSI und die Koalitionsverhandlungen

Mehr Geld für die Bundeswehr, die Infrastruktur und den Klimaschutz – Union, SPD und Grüne einigten sich am Freitag auf ein gigantisches Finanzpaket, um Deutschland fit zu machen. Das Paket muss allerdings noch zwei Hürden nehmen: Parlament und Bundesrat müssen in dieser Woche der Grundgesetzänderung zustimmen. Unterdessen haben sich bereits am Donnerstag letzter Woche 16 Arbeitsgruppen von CDU/CSU und SPD, die sich jeweils aus 16 Teilnehmern zusammensetzen, ans Werk gemacht, um einen Koalitionsvertrag zu erarbeiten und sich über die Ressortaufteilung zu verständigen. Bis zum 23. März wollen die Arbeitsgruppen ihre Ergebnisse vorlegen, um anschließend ab dem 28.3. in einer Clearing Phase den finalen Vertrag zu fixieren, der in der Woche vor Ostern unterzeichnet werden soll. Die Wahl des neuen Bundeskanzlers ist für Mittwoch, den 23. April, angesetzt.

Seit geraumer Zeit ist der DVSI mit seinen Thesen zum Value of Play in den politischen Schaltzentralen von Berlin und München aktiv. Das Papier liegt auf den Tischen folgender Arbeitsgruppen:

  • Wirtschaft, Industrie und Tourismus
  • Familie, Frauen, Jugend, Senioren und Demokratie
  • Bildung, Forschung und Innovation
  • Kultur und Medien

Der DVSI steht im Austausch mit allen AG-Mitgliedern. Überdies unterstützt der Deutschen Kulturrat die Initiative des DVSI. Namhafte Politiker sind Teil des DVSI-Netzwerkes:

Wirtschaft:

  • Vorsitz: Jens Spahn, MdB und DVSI-Botschafter des Spielens
  • Jens Gieseke, MEP
  • Julia Klöckner, MdB
  • Hansjörg Durz, MdB

Bildung und Forschung

  • Markus Blume, STMWK Bayern

Kultur und Medien

  • Volker Ulrich, MdB
  • Dr. Julia Lehner, Kulturreferentin Stadt Nürnberg
  • Carsten Brosda, Senator der Hamburger Behörde für Kultur und Medien (BKM)
  • Helge Lindh, MdB

Familie

  • Vorsitz: Silvia Breher, MdB
  • Ralph Edelhäußer, MdB Roth und Nürnberger Land

Der DVSI begrüßt das im bisherigen Sondierungspapier fixierte Vorhaben, gleiche Bildungschancen für Kinder und Jugendliche zu schaffen, wünscht sich aber von der kommenden Bundesregierung auch ein stärkeres Engage­ment für den Value of Play, den Ausbau von wissenschaftlicher Expertise rund um Spielen/Spielwaren und die Stärkung sowie die Aufnahme der Spielwarenbranche als Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft. Pädagogen fordern seit Jahren, dass Spielen wieder verstärkt in die Elementarpädagogik integriert wird.

Ihr Ansprechpartner beim DVSI: GF Ulrich Brobeil (T: 0911/477112-11; E: brobeil@dvsi.de)