Beitrag vom: 1. Dezember 2025

Europol-Operation beschlagnahmt illegale Spielwaren

Pünktlich zur bevorstehenden Weihnachts- und Geschenkezeit macht der Europol-Bericht „Cheating the toy world“ einmal mehr deutlich, wie kriminelle Netzwerke geschickt beim Fälschen und den Vertrieb von Spiel­zeugen sind. Der globale Spielzeugmarkt, dessen Wert jährlich bis zu 300 Mrd. Euro beträgt, ist nach wie vor die zweithäufigste Branche, die weltweit von Produktfälschungen betroffen ist. Die seit ihrem Start im Jahr 2020 jährlich wiederholte Operation führte 2024 zur Beschlagnahmung von 8,2 Mio. Spielwaren. Der Bericht hebt nicht nur die erheblichen Sicherheitsrisiken hervor, die von gefälschten Spielwaren ausgehen, sondern auch die weit­reichenden wirtschaftlichen Folgen. Schätzungen zufolge kosten gefälschte Spielwaren die EU-Wirtschaft eine Mrd. Euro an Umsatzeinbußen und 3.600 verlorene Arbeitsplätze. Der Bericht hebt die Herausforderungen bei der Durchsetzung der Vorschriften gegenüber Webshops außerhalb der EU hervor und zeigt zudem auf, dass der E-Commerce über Social-Media-Plattformen insbesondere die Nachfrage und das Angebot an gefälschten Spielwaren antreibt. Der DVSI ist seit 2020 im Austausch mit der Kontaktstelle von Europol in Deutschland, dem Bundeskriminalamt (BKA).

Den vollständigen Bericht von Europol über die Operation „LUDUS“ finden Sie hier.