Beitrag vom: 8. Juni 2026

G 7-Staaten und EU unterzeichnen Schutzprogramm für Minderjährige im Internet

Die EU-Kommission begrüßt die Einigung der G7-Minister für Digitales und Technologie auf ein gemeinsames Paket von Grundsätzen für einen sichereren digitalen Raum für Minderjährige. Die Unterzeichnerstaaten, da­runter auch die EU, verabschiedeten sieben Grundsätze, die einen sichereren digitalen Raum für Kinder und Jugendliche schaffen und die Sicherheit, Privatsphäre und Grundrechte wahren sollen. Die Grundsätze kombi­nieren den Ansatz der EU, Plattformen stärker zur Rechenschaft zu ziehen, mit dem gesellschaftlichen Bemühen, die Medienkompetenz zu fördern. Zu diesen Grundsätzen gehören:

  • Umsetzung wirksamer Risikomanagement- und Minderungsmaßnahmen
  • Zuverlässige Lösungen, um Minderjährige am Zugriff auf altersbeschränkte digitale Dienste zu hindern
  • Hohes Maß an Datenschutz und Sicherheit für die Konten von Minderjährigen
  • Maßnahmen zur Verhinderung der Herstellung und Verbreitung von Material über sexuellen Kindesmissbrauch und nicht einvernehmlichen intimen Bildern.
  • Zugang zu elterlichen Tools zur Überwachung der Online-Aktivitäten von Minderjährigen
  • Digitale Kompetenzprogramme, die für Eltern und Erziehungsberechtigte verständlich sind, um ihnen zu helfen, digitale Systeme zu verstehen und Risiken zu erkennen.
  • Datenaustausch zwischen digitalen Diensten und Forschern, um bessere Lösungen zum Schutz von Minderjährigen im Internet zu finden

Die Unterzeichner fordern die Anbieter digitaler Dienste auf, diese Grundsätze in die Tat umzusetzen. Das Abkommen betont, dass der Schutz von Minderjährigen eine internationale Zusammenarbeit und die Arbeit von nationalen Behörden, der Zivilgesellschaft, Eltern, Lehrern und Minderjährigen erfordere.

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