
Beitrag vom: 31. März 2025
Gefahr für Kinder und Jugendliche durch exzessive Mediennutzung?
Soziale Netzwerke und Games gehören für junge Menschen zum Alltag. Kinder und Jugendliche verbringen immer mehr Zeit mit digitalen Medien – von Social Media bis hin zu Videospielen. Wann wird aus intensiver Nutzung aber eine Gefahr? Wie viel Gaming ist zu viel?
Petra Maria Müller zeigt in ihrem Beitrag „Digitale Welten im Übermaß? Exzessive Nutzung von Games & Co.“ auf, dass eine hohe Nutzungsintensität und -dauer Indikatoren für eine problematische Nutzung sein können. Ob diese zu Kontrollverlust und Sucht führen, hängt von vielen Faktoren ab.
Das zeigen u.a. die Ergebnisse der von der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) in Auftrag gegebenen und 2023 veröffentlichten Studie „Förderung von exzessivem Nutzungsverhalten bei Games“. Demnach hängen Kontrollverlust und Abhängigkeit keineswegs nur mit der Nutzungsdauer zusammen, sondern werden auch durch die Persönlichkeit der Betroffenen, dem sozialen Umfeld und suchterzeugenden Spielmechanismen beeinflusst.
Die Entwicklungen in der digitalen Welt, zum Beispiel durch Künstliche Intelligenz (KI), machen es aus Sicht der Autorin erforderlich, „die gesellschaftlichen Grundlagen, Werte und den Schutzanspruch des Kinder- und Jugendmedienschutzes“ zu hinterfragen.
Hier geht es zum Beitrag.
Weitere redaktionelle Beiträge gibt es im Servicebereich auf der Website der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz (BzKJ): https://www.bzkj.de/bzkj/service/publikationen/bzkj-aktuell