Beitrag vom: 24. August 2026

Globaler Spielwarenmarkt präsentiert sich uneinheitlich

In den letzten 12 Monaten bis Ende Juni 2026 stiegen die von Circana erfassten Umsätze um 9,5%. Die Dynamik verstärkte sich mit 14% seit Anfang des Jahres bis Ende Juni noch einmal. Allerdings werden die einzelnen Märkte von regionalen Trends und Verbraucherpräferenzen geprägt, die in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und der Asien-Pazifik-Region zu unterschiedlichen Entwicklungen führen. In Nordamerika zählen lizenzierte Marken zu den wichtigsten Treibern. In Lateinamerika stellen Puppen nach Umsatzwert die größte Kategorie dar – im Gegensatz zu Nordamerika, wo Spiele & Puzzles führend sind und in Europa Building Sets die Spitzenposition einnehmen. Lateinamerika entwickelt sich zu einer der dynamischsten Wachstumsregionen der Spielwaren­branche. Mit rund 240 US-Dollar in 2025 verzeichnet Europa zwar weltweit die zweithöchsten jährlichen Aus­gaben pro Kind unter zehn Jahren, aber der europäische Markt zeigt sich eher stabil als dynamisch. Games & Puzzles, Building Sets und Action Figures dominieren hierzulande das Bild. Auch der asiatisch-pazifische Raum zählt zu den schnell wachsenden Spielwarenmärkten. So verzeichnete Asien im vergangenen Jahr den stärksten Anstieg der Spielzeugausgaben pro Kind. Das weiterhin beachtliche Wachstum des austra­lischen Marktes wird von Building Sets und der Kategorie „Spiele & Puzzles“ geprägt.

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