Beitrag vom: 29. Juni 2026
Kultur soll auch zukünftig Kinder & Jugendliche stark machen
Der Spitzenverband der Bundeskulturverbände fordert in seinem Positionspapier die Abgeordneten des Deutschen Bundestags auf, bei den anstehenden Verhandlungen zum Bundeshaushalt 2027 die entsprechenden Mittel in mindestens bisheriger Höhe bereitzustellen und ab 2028 durch Verpflichtungsermächtigung zu sichern. Der Verband, in dem auch der DVSI über seine Mitgliedschaft im Deutschen Designtag vertreten ist, begründet seinen Appell damit, dass eine externe Evaluation eine hohe Wirksamkeit des Programms gezeigt habe. Rund 90 Prozent aller Angebote des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ wurden von Kindern und Jugendliche wahrgenommen, die ansonsten nicht an der außerschulischen Kinder- und Jugendbildung partizipieren. Gleichzeitig seien mit dem Programm Familien entlastet worden. Umgesetzt wird das Förderprogramm durch bundesweit tätige Partner, u.a. auch die Stiftung digitale Spielekultur. „Der DVSI hofft“, sagt Ulrich Brobeil, „hier zukünftig auch eine aktive Rolle als Programmpartner spielen zu können.“ Programmpartner müssen sich jeweils für eine Förderperiode mit einem inhaltlichen und pädagogischen Konzept bewerben. Aufgrund des Erfolgs von „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ und dem nach wie vor bestehenden Handlungsbedarf, Kindern und Jugendlichen aus Risikolagen den Zugang zu außerschulischer kultureller Bildung zu ermöglichen, fordert der Deutsche Kulturrat deshalb eine weitere Förderperiode.
Hier geht es zur Stellungnahme des Deutschen Kulturrates.
Ihr Ansprechpartner des DVSI: GF Ulrich Brobeil (T: 0911/47712-11; E: brobeil@dvsi.de)

