Beitrag vom: 2. November 2026

Neue EPR-Pflichten für Verpackungen in Frankreich

Die Deutsch-Französische Industrie- und Handelskammer teilte dem DVSI mit, dass für betroffene Unternehmen jetzt der ideale Zeitpunkt ist, die zu erwartenden EPR-Kosten zu bewerten und die wirtschaftlichste Lösung für die Erfüllung ihrer Verpflichtungen auszuwählen. Von den EPR-Pflichten betroffen sind Hersteller im Sinne des französischen Gesetzes, wenn sie Verpackungen direkt an industrielle oder gewerbliche Endnutzer in Frankreich vertreiben. In diesem Fall sind sie u.a. für die Registrierung bei einem Rücknahmesystem und die entsprechenden Mengenmeldungen verantwortlich. Erfolgt der Vertrieb hingegen ausschließlich über einen französischen Händ­ler, ist grundsätzlich dieser für die Erfüllung der entsprechenden Verpflichtungen verantwortlich.

Im Rahmen der Dienstleistung übernimmt die AHK die gesamte administrative Abwicklung der EPR-Ver­pflichtungen im Bereich der industriellen und gewerblichen Verpackungen in Frankreich. Von der Gegenüber­stellung der Entsorgungsgebühren der drei zugelassenen Rücknahmesysteme CITEO Pro, Léko Pro und Twiice über die Analyse Ihrer Verpackungsdaten und die Erstellung der erforderlichen Mengenmeldungen bis hin zur Kommunikation mit den Rücknahmesystemen und der Benennung eines Bevollmächtigten erhalten Hersteller bei der AHK alle Leistungen aus einer Hand. Die AHK unterstützt Unternehmen dabei, die wirtschaftlichste Lösung zu identifizieren und dass die gesetzlichen Verpflichtungen effizient und fristgerecht erfüllt werden.

Die AHK steht DVSI-Mitgliedsunternehmen für ein kostenloses 15-minütiges Beratungsgespräch via MS Teams zur Verfügung. Buchung über diesen Link.

Kontakt:

AHK Frankreich
Abteilung Umweltreporting & Compliance
E-Mail: ecofrance@francoallemand.com
Telefon: +33 1 76 31 05 01