Beitrag vom: 29. September 2025

Nicht-EU-Plattformen: DVSI-Delegation im BMWE

Bei der EU-Diskussionsrunde „Zunehmender E-Commerce aus Drittländern und die Rolle von Online-Markt­plätzen“ hoben die Teilnehmer einmal mehr hervor, dass täglich Millionen von Paketen in die EU gelangen, von denen viele grundlegende Sicherheits- und Rechtsnormen nicht erfüllen. Die Zahl unsicherer und nicht kon­former Spielwaren sowie anderer Produkte würde von Jahr zu Jahr steigen. Die Interessenvertreter richten drei zentrale Forderungen an die Entscheidungsträger:

  • Online-Marktplätze sollten für die Einhaltung der Vorschriften zur Verantwortung gezogen werden, wenn andere Wirtschaftsteilnehmer ihre Verantwortung nicht übernehmen.
  • Zoll- und Marktüberwachungsbehörden benötigen mehr Ressourcen, um die Produktsicherheit wirksam durchsetzen zu können.
  • Zum Schutz von Verbrauchern und Unternehmen ist eine stärkere Durchsetzung bestehender Gesetze, wie etwa des Digital Services Act, von entscheidender Bedeutung.

Auf nationaler Ebene lässt der DVSI ebenfalls nicht locker. Am 20. November 2025 trifft sich eine von Geschäfts­führer Ulrich Brobeil angeführte DVSI-Delegation zu einem Gespräch mit der Fachebene (Referate Investitions­güterindustrie, Konsumgüterindustrie, Investitionsprüfungen sowie Handel) im Bundesministerium für Wirt­schaft und Energie in Berlin. Über die Ergebnisse werden wir berichten.