Beitrag vom: 15. September 2025
Studie sieht Nachbesserungsbedarf beim Elektrogesetz
Deutschland geht mit der im Elektrogesetz verankerten „geteilten Produktveranwortung“ innerhalb der EU einen Sonderweg, so die Deutsche Umwelthilfe (DUH). Trotz der Sammelpflichten für den Handel sei es bisher nicht gelungen, die Sammelmengen in erforderlicher Weise zu steigern. Mit dem jetzt verabschiedeten Gesetz würde der bisherige Weg weiter fortgesetzt. Eine von der DUH in Auftrag gegebene und vom Sachverständigenbüro cyclos sowie dem Öko-Institut erstellte Studie kommt zum Ergebnis, dass eine grundlegende Neuausrichtung des Elektrogesetzes weitere Potenziale heben würde. Jährlich könnten bis zu 810.000 Tonnen Rohstoffe mehr recycelt und 1,9 Mio. Tonnen CO₂ zusätzlich eingespart werden. Die Studie ist hier verfügbar. Die Deutsche Umwelthilfe präsentiert die Studienergebnisse im Rahmen eines Fachgesprächs am 2. Oktober 2025 von 10:30 bis 12:15 Uhr per Videokonferenz, um anschließend mit Experten aus Politik, Wissenschaft, Industrie und Gesellschaft darüber zu diskutieren. Der DVSI wird mit dabei sein. Anmelden können Sie sich hier.

