Beitrag vom: 20. April 2026
TIE lehnt neue Kennzeichnungspflicht für Magnete für Spielwaren ab
Ziel des Vorschlags ist es, Recyclingunternehmen zu helfen, mehr wichtige Rohstoffe aus den Produkten zu gewinnen. Spielwarenhersteller haben zahlreiche Bedenken hinsichtlich des Etiketts, darunter dessen Größe – auch aufgrund der voraussichtlich erforderlichen Übersetzungen – und den nicht vollständig klar definierten Geltungsbereich geäußert. Es bestünde zwar die Möglichkeit, die Informationen in ein digitales Etikett aufzunehmen, was jedoch nicht mit dem ab 2030 gemäß der EU Spielzeugverordnung vorgeschriebenen Digitalen Produktpass (DPP) vereinbar wäre. Beispielsweise müsste der Datenträger/QR-Code am Spielzeug angebracht werden, und dies würde bereits vor Inkrafttreten des DPP gelten. Das Europäische Parlament prüft den Vorschlag der Europäischen Kommission, der die neuen Kennzeichnungspflichten durch eine Änderung des EU-Gesetzes über kritische Rohstoffe (CRMA) einführen soll. Die Mitglieder des Industrieausschusses haben bis zum 23. April Zeit, Änderungsanträge zum Text einzureichen.
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